Wohnen
Eines der frühen Passivhäuser im Allgäu entstand 1999 im Neubaugebiet Röfleuten in Pfronten. Die Gebäudeform mit Pultdach und Wintergarten war anfangs stark umstritten und konnte in der ländlichen Umgebung erst nach zähem Ringen realisiert werden. Die Verwendung von Putz und Lärchesschalung versöhnt jedoch wieder mit der regionalen Bauweise. Weite Dachüberstände nehmen ein weiteres Merkmal der Umgebung auf und schützen zudem vor zu starker Auskühlung der Wandflächen im Winter. Die für Pfronten so neue Bauform ergibt sich aus der Art der Beheizung des Gebäudes: Im Glasvorbau wird durch die Sonneneinstrahlung warme Luft erzeugt, die im Winter innerhalb des Gebäudes zirkuliert, die jedoch zur Lüftung und Kühlung im Sommer durch das Gebäude nach oben entweichen muss. Alle Wohnräume öffnen sich daher zum Wintergarten.
Passivhaus A. Pfronten